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Webseiten selber machen - Teil 1

Webseiten selber machen

In dieser und in den kommenden Folgen des Workshops "Webseiten selber machen" erklären wir dir, na was wohl? Natürlich wie man Webseiten selber macht. Du musst dafür nicht HTML, die Sprache, in der Webseiten geschrieben werden, lernen. Trotzdem solltest du etwas darüber wissen.

Texteditor

Grundsätzlich kannst du Webseiten mit einem einfachen Texteditor schreiben, wie ihn jedes Betriebssystem zur Verfügung stellt.
Wenn du Windows benutzt, klick auf den Startbutton, dann auf Programme, weiter zu Zubehör und wähle dort den Editor aus. Dein Ergebnis speicherst du aber nicht als txt-Datei, sondern als htm- oder html-Datei ab.

Wenn du dich für die HTML-Befehle interessierst, ist Selfhtml die richtige Internetseite für dich. Hier bleibt keine Frage offen.
>> www.selfhtml.org

Phase 5

Etwas komfortabler geht es bei HTML-Editoren zu. Du brauchst die Befehle nicht mehr per Hand schreiben. Stattdessen benutzt du Buttons wie in einem normalen Textverarbeitungsprogramm. Tritzdem musst du sehr gut wissen, wie HTML funktioniert, sonst ist ein HTML-Editor eine frustrierende Angelegenheit.

Ein guter und kostenloser HTML-Editor ist Phase 5.
>> www.qhaut.de

Pagebreeze

PageBreeze ist ein Wysiwyg-Editor, der dir direkt anzeigt, wie deine Webseite aussehen wird. Trotzdem kannst du immer noch im HTML-Quelltext arbeiten, wenn es nötig ist oder wenn du es möchtest.
Solche kostenlosen Editoren gibt es einige. Wir haben uns für PageBreeze entschieden, weil zwar ein etwas altmodisches, dafür aber auch sehr zuverlässiges HTML damit geschrieben wird. Nachteil: Das Programm gibt es nur auf Englisch.
>> www.pagebreeze.com

Eine gute Alternative ist der Nvu Composer. Dieses Programm gibt es auf Deutsch. Es weißt aber ein paar Mängel auf, weil es nie fertig entwickelt wurde.
>> www.nvu-composer.de

Internetseiten werden in HTML geschrieben. Das heißt Hypertext Markup Language. Ein Hypertext ist ein Text, der nicht einfach von Anfang bis zum Ende gelesen wird wie ein Buch, sondern der Querverweise, also „Links“ enthält und damit Leserinnen und Lesern die Wahl lässt, in welcher Reihenfolge man etwas liest oder sich ansieht.

HTML ist keine Programmiersprache, sondern eine Sprache mit der die Inhalte eines Dokuments beschrieben werden. Das macht es besonders einfach, HTML zu lernen.

HTML besteht aus einer Menge von Befehlszeichen. Sie stehen in spitzen Klammern. Der Befehl für einen Zeilenumbruch heißt zum Beispiel br, das steht für das englische Wort break. Als Befehlszeichen sieht das dann so aus:

Break Befehl in HTML

Die meisten HTML-Befehle haben einen öffnenden und einen schließenden Befehl, denn es muss festgelegt werden, wo die Wirkung eines Befehls beginnt und wo sie endet. Für fett gesetzten Text steht der Befehl b, der steht für das englische Wort bold, also fett. Als öffnender Befehl sieht das so aus:

Fett Befehl HTML

Der schließende Befehl sieht fast genauso aus unterscheidet sich aber durch einen Slash - einen Schrägstrich – vor dem b:

Fett Befehl schliessen HTML

Zusammen sieht das dann so aus:

bb

Text, der fett erscheinen soll, muss zwischen dem öffnenden und schließenden Befehl stehen.

Text Fett machen per HTML Befehl

Grundsätzlich könntest du also eine Webseite mit einem einfachen Texteditor schreiben, wie ihn jedes Betriebssystem mitbringt. Dafür müsstest du aber die ganzen HTML-Befehle auswendig können oder immer ein Handbuch neben dir liegen haben. Das ist mühsam, es können leicht Fehler passieren und es macht einfach wenig Spaß.

Deswegen gibt es Programme, die dir das Schreiben von HTML-Befehlen abnehmen, man nennt sie HTML-Editoren. Man unterscheidet zwischen Editoren, die dir nur die HTML-Befehle, den sogenannten „Quelltext“ anzeigen – du musst dann das Ergebnis in deinem Internet-Browser überprüfen – und Programmen, die dir deine Seite so anzeigen, wie sie nachher auch in deinem Browser aussieht. Solche Programme nennt man Wysiwyg-Editoren. Auch das ist Englisch und steht für „what you see is what you get“ – was du siehst ist, was du bekommst.

>> PageBreeze zum Download

Webseiten selber machen - Teil 1 Autor/in: marco
 
 
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