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Radio & Hörfunk

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Radio & Hörfunk


Das Radio, genauer gesagt der Hörfunk, war weltweit das erste elektronische Massenmedium. Im Jahr 1923 begann in Deutschland der regelmäßige Programmbetrieb. Damals war das Radio eine ziemlich spannende Erfindung. Plötzlich konnte man viel mehr Menschen erreichen, als vorher durch Zeitungen. Leider war das auch einer der Gründe dafür, warum das Radio schon bald nach seiner Geburt gerne und oft für Propagandazwecke missbraucht wurde, so geschehen zum Beispiel im Zweiten Weltkrieg. Damals hatte allerdings noch längst nicht jeder Haushalt auch ein Empfangsgerät. Mittlerweile ist das Radio nichts besonderes mehr, sondern ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand. Auch inhaltlich und natürlich technisch hat sich der Hörfunk im Laufe der Zeit weiterentwickelt.


Wie funktioniert die Produktion?

Noch bis in die 90er-Jahre wurden Hörfunkprogramme größtenteils in analogen Studios produziert. Bänder und Schallplatten mussten täglich zwischen Archiv und Studio hin- und hergeschleppt und umständlich vorbereitet werden. Mittlerweile funktionieren Sendevorbereitung und Abwicklung ausschließlich über Computer. Das wichtigste Instrument ist der digitale Sendeplan, der sich je nach Wunsch vollautomatisch, teilautomatisch oder gänzlich von Hand programmiert lässt. Der Redakteur kann so zum Beispiel eingeben, welche Art von Musik gespielt werden soll und gibt gegebenenfalls die Rotation vor, bei der errechnet wird, nach wievielen Stücken ein Titel wiederholt werden kann. Viele Sender lassen ihre Hörer im Internet oder per Telefon über beliebte Titel abstimmen, die dann auch öfter gespielt werden als andere.

Radio & Hörfunk Autor/in: admin@mb21
 
 
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