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Machinima - Computer spielen und Filme drehen?

Machinimas sind Kurzfilme, besser gesagt 3D-Animationsfilme, die mit Computerspielen erzeugt werden. Ein Machinima-Regisseur bzw. -Regisseurin kann eigene Objekte, Grafiken und Sounds in das Spiel einbauen und damit seinen/ihren eigenen Film drehen. Schon mal bei Sims 2 die Kamera- und Aufnahmefunktion ausprobiert und eigene Geschichten entwickelt?

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Im Gegensatz zu Animationstools wie 3D Studio Max oder Maya stellen viele Computerspiele den Film schon während der Produktion komplett dar - in Echtzeit. Bei Machinimas entfallen also lange Renderzeiten und die teure Anschaffung der Software. Machinimas erfreuen sich deshalb wachsender Beliebtheit und werden als Kunstform, Einstieg in die Animationswelt oder Hoffnung des interaktiven Entertainments gesehen.

Machinima setzt sich übrigens zusammen aus Machine + Cinema + Animation = Machinima

Machinima Labor in Dresden 2007

Unter der Anleitung von Experten konnten die TeilnehmerInnen die Möglichkeiten von Machinima austesten. Es gab unterschiedliche Machinimas zu sehen, aber die TeilnehmerInnen konnten auch eigene Erfahrungen mit der Produktion machen. Ziel des 4-tägigen Labors war es, Machinima-Filme oder andere auf Spielen basierende Projekte zu realisieren. Nach einer kurzen theoretischen Einführung in das Phänomen Machinima durch Präsentationen und Filmbeispiele haben die TeilnehmerInnen des Workshops die praktische Projektarbeit das Filmemachens im virtuellen Raum geübt und erforscht. Dabei wurde der kreative Blick auf Computerspiele geschult - eigene Spiele konnten mitgebracht werden - und es wurde ein Überblick über unterschiedliche Machinima Ansätze, Werkzeuge und Prozesse gegeben. Mit Hilfe der Spiele "Die Sims 2" und "Unreal Tournament 2004" wurden schließlich kurze Filme selbst produziert, die am Ende des Labors in einem öffentlichen Screening
vorgeführt würde. Die Ergebnisse findest du hier.

Workshopleiter
Jana Dugnus und Friedrich Kirschner werden die Teilnehmer durch das Machinima-Labor begleiten.

Friedrich Kirschner ist Filmemacher, visueller Gestalter und Vorstandsmitglied der Academy of Machinima Arts and Sciences. Er nutzt Computerspiele als Grundlage für animierte Kurzfilme und interaktive Installationen. Zur Zeit arbeitet er als "Artist in Residence" für die Trans-Media-Akademie in Hellerau bei Dresden. Hier kommst du auf seine Webseite.

Jana Dugnus
hat an der Hochschule der Medien in Stuttgart studiert. Sie entwickelt und realisiert medienpädagogische Projekte in der schulischen und außerschulischen Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen und ist freie Mitarbeiterin für Kinderfilm- und Fernsehproduktionen für ZDF und KiKa.

 
 
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